Wartung und ein kleines großes Upgrade

Vorletztes Wochenende war es endlich soweit: Die Bremsbeläge und Reifen der Vorderachse haben sich aufgelöst und wollten erneuert werden. Die Bremsbeläge haben dabei ca. 150 Runden gearbeitet, die Reifen ca. 190. Eine Spitzenleistung die vermutlich zum großen Teil dem geringen Gewicht des Wagens zu verdanken ist.

Das Thema Bremsbeläge war schnell durch. Die Werkstatt meines Vertrauens hatte nur einen Satz da. Also kein Verhandlungsspielraum an der Stelle. Allerdings wurde mir in Sachen Reifen ein Angebot gemacht das ich nicht ablehnen konnte: „Wie wäre es mit Semi-Slicks???“ 🙂

Nach einer etwas größeren Gedenkpause und Zahlenspielerei habe ich mich am Ende für die Semis entschieden, in Form des Dunlop Direzza. Auch wenn das Konto immer noch schreit war die Entscheidung genau richtig. Diese Grip-Monster fressen sich in den Asphalt wie ein hungriger Löwe in ein zartes Zebra 🙂

Lebenszeichen und ein kleines Special

Da ich schon viel zu lange nichts mehr geschrieben habe hier ein Lebenszeichen und Statusbericht:

Die Zeit schreitet voran und das Wetter spielt mit. Aktuell bin ich fleißig am Runden drehen und so haben sich inzwischen mehr als 130 Runden angehäuft! Wenn ich bedenke das ich diese Saison nur 150 fahren wollte bin ich wohl leicht übers Ziel hinaus geschossen 🙂 Nun ja, dann justieren wir hier etwas die Zielparameter und sagen mal „200 Runden reichen dieses Jahr“ *g*

Bei der ganzen Fahrerei konnt ich mit der Zeit etwas an Erfahrung sammeln und so entschloss ich aktiv für eine extra Bremsbelüftung. Danke einfacher Golf II Technik und genügend Platz an der Radaufhängung war das auch leichter und kostengünstig zu realisieren. Und so verichten zwei entsprechend geformte Bleche erfolgreich ihren Dienst für eine lang lebende Bremse 🙂

Zum Abschluss noch ein kleines Special. Der ein oder andere hat es wahrscheinlich schon in der Widget-Bar entdeckt. Ich habe mir die Mühe gemacht ein paar Runden auf der Nordschleife mit der Kamera aufzunehmen. Da das Video im Widget recht klein ist hier nochmal der Link zum großen Bruder des onboard Videos.

Eine Hebebühnen-Story.. mit Happy End?

Irgendwann kommt man als frisch gebackener Ringtool-Besitzer an einen Punkt an dem man sein Schätzchen genauer unter die Lupe nehmen will. Und genau dieser Zeitpunkt war jetzt einfach reif; am vorigen Samstag kam das Baby auf die Bühne und musste seine letzten Geheimnisse preisgeben. Die Spannung steigt: werden sich ungeahnte Rostherde offenbaren… sind die Radlager noch in der Verfassung sich zu drehen… und wie stehts eigentlich um die fanatisch röhrende Abgasanlage???

Was soll ich sagen…

Schwein gehabt! Das Ringtool, gekauft von einem Vollblutschrauber, ist top in Schuss. Keine Spur von Rost, Radlager haben genau das richtige Maß an Spiel, die Abgasanlage lässt sogar noch eine Spur von Glanz durchscheinen und die Bremsanlage verrichtet noch gute 40k Straßenkilometer ihren Dienst (! keine Garantie für Nordschleifeneinsätze 😉 ).

Aber was ist denn das da an der Ölwanne… hier hat der Vorbesitzer wohl ein kleines Andenken hinterlassen. Ein sauberer Einschlag an der vorderen Unterkante. Aber das Beste kommt noch. Oberhalb des Einschlags prankt in gelber Warnschrift eine klare Ansage für die nächste brenzlige Situation: „DUCKEN!“ 🙂

Notiz an mich: beim nächsten Werkstattbesuch Foto machen.

Abschließender Gesamteindruck: Ein 100% gepflegtes Schrauber-Auto. Oben wie unten.