Über Kenny

Gast-Autor

Mit dem WordPress-Update ins neue Jahr

Der Countdown tickt und das Jahr 2010 nähert sich langsam dem Ende. Kurz vor Ladenschluss hatte mich Nino auf diese Meldung bei heise aufmerksam gemacht und so habe ich schnelle noch vor der Silvester Party das Update + Plugins und Thema auf den aktuellsten Stand gebracht. Und in Anbetracht der Meldung kann ich ebenfalls nur jedem WordPress-Admin das Update näher legen, bevor die Schwachstelle ausgenutzt wird.

Also in diesem Sinne, stay tuned und ein erfolgreiches neues Jahr 2011!

Irgendwann ist jeder mal drann…

Super Beitrag Nino, auch die unangenehmen Seiten anzusprechen und Tipps zu geben. Und auch noch so passend zu meinem folgenden Beitrag (der letzte ist schon wieder viel zu lange her…), denn:

Irgendwann ist jeder mal drann der Leitplanke „Guten Tag“ zu sagen. Wo gehobelt wir fallen halt auch Späne 🙂

So geschah es dann auch bei mir vor ein paar Wochen. Am Ende der Fuchsröhre (Linkskurve über die Kuppe) fuhr ich über den Curb, wie ich es schon viele Male zuvor gemacht hatte. Nur wurde der Wagen dieses Mal mehr aus der Ruhe gebracht als üblich.  Ich musste etwas arbeiten und hatte die kommende Rechtskurve am Eingang Adenauer Forst angebremst wie immer, zumindest dachte ich das… Denn hier ging es leider nicht wie gewünscht um die Ecke sondern sauber geradeaus.

Es ging mit einem heftigen Sprung über den Curb, dann aufs nasse Gras. Lenken war jetzt nicht mehr möglich. Dann ein weiterer Sprung über den inneren Curb der nächsten Linkskurve, zügig quer über die Strecke mit einem mittleren Einschlag in die Leitplanke vorne rechts. Der Lack schmirgelte ein paar Meter lang vom Wagen ab und ich kam mit völlig verzogenem Querlenker, und einer ebenfalls angeschlagenen Hinterachse, zum stehen.

Dann also austeigen und nach einem beherzten Sprung die Notrufnummer anrufen um den Unfall zu melden und den Abschleppwagen an den Start zu bringen. Und als ich so telefonierte und den Standort durchgab sah ich den vorderen rechten Reifen qualmen. Das sah ziemlich spektakulär aus und gab, trotz des negativen Gesamten, ein beeindruckendes Bild ab.

 

Nachdem das zerstörte Elend auf dem Abschleppwagen positioniert war habe ich mich dann noch mit dem Fahrer unterhalten, was einiges interessantes zu Tage förderte: So gibt es an Spitzentage durchaus an die 50! Autos die nach einem Einschlag versorgt werden wollen. Es wird teilweise also schon ordentlich Schrott produziert. Daneben gibt es durchaus interessante Fahrer/Auto-Kombinationen die auf der Strecke unterwegs sind. Und wenn es dann Kracht ist die Verzweiflung nicht weit. Hier ein kleiner Auszug 😉

  • Sohn fuhr mit Auto des Vaters
  • Fahrer war mit einem Mietwagen unterwegs
  • Freund/Freundinn fährt mit dem Auto der Freundinn/des Freundes

Da ist Stress definitiv vorprogrammiert…

Tja, so war das. Und wie es jetzt weiter geht weiß ich noch nicht. Das Comeback ist sicher. Aber der Zeitpunkt ungewiss. Jetzt wird erst mal etwas gespart und über das nächste potenzielle Gefährt gegrübelt.

Für die Interessierten unter euch: Eine Stunde Personaleinsatz plus ein Auto kosten so ziemlich genau 100 Euro. Beim Abschleppwagen werden dann nochmal 180 Euro fällig, wenn der Schrotthaufen nicht weiter als zwei Dörfer von der Strecke geschleppt werden soll. Die Leitplanke hatte bei mir nur müde gelächelt, so dass mir diese Kosten glücklicher Weise erspart geblieben sind. Von Erzählungen her geht es hier wohl richtig tief in die Geldbörse rein.

Für die Zukunft bin ich auf der Suche nach einem Ringtool mit ca. 300 PS. Wer hier einen Tipp hat oder mit dem einen oder anderen Auto bereits gute Erfahrungen gesammelte kann hier gerne einen Kommentar hinterlassen.

Gruß Kenny

PS: Danke an alle die mich nach diesem unglücklichen Ereignis als Beifahrer für den Rest des Tages duldeten. Es hat den seelischen Schmerz etwas gemildert 😉

Erfahrungsbericht Dunlop Direzza

Vor knapp zwei Wochen hatte ich in diesem Beitrag die Anschaffung von Semi-Slicks erwähnt. Nachdem ich jetzt gut 30 Runden mit dem Dunlop Direzza gefahren bin möchte ich einen kleinen Erfahrungsbericht schreiben:

Als erstes ist meine Meinung über den abnormal guten Grip immer noch die gleiche. Gegenüber einem normalen oder high-performance Reifen gibt es bei der Bodenhaftung einen verdammt großen Vorsprung. Dadurch lässt sich der Reifen bei eher ruhiger Fahrweise auch komfortabel und sicher fahren.

Auch das Stehvermögen ist sehr gut. Meine hinteren zwei Reifen sehen aus als kämen sie frisch aus der Produktion. Die vorderen Reifen werden durch den Frontantrieb logischerweise mehr belastet, zeigen aber ein ähnliches Bild.

Jetzt kommt allerdings ein kleines „aber“: So ein Semi-Slick kann beim Ausloten des Grenzbereiches schon ziemlich frustrierend sein. Anders als bei „Straßenreifen“ ist der Grat zwischen Haftung und keine Haftung extrem schmal.
Das zeigt sich dann wie folgt:

  • der grüne Bereich: Haftung ist reichlich vorhanden, der Reifen gibt keinen Mux von sich
  • der schmale Grat: der Bereich umfasst gefühlt gerade mal 3 km/h, der Reifen quietsch leicht
  • der Haftungsabriss: der Reifen schmiert sofort gnadenlos weg und hört dabei auf zu quietschen

Wie man unschwer erkennt ist das Ausloten keine leichte Aufgabe und kann mitunter sehr frustrierend sein. Durch die geringe Rückmeldung des Semis hat man ständig das Gefühl schneller sein zu können. Entschließt man sich Schluss endlich zu mehr Tempo wird man direkt bestraft mit einem Ritt auf dem Curb, Kiesbett oder dem „Streckenende“.

Fazit: ein Grip-Künstler mit starkem Hang zur Verführung

Gruß Kenny

PS: um die immer wiederkehrende Frage zu beantworten: JA, dieser Semi ist sein Geld wert!

Wartung und ein kleines großes Upgrade

Vorletztes Wochenende war es endlich soweit: Die Bremsbeläge und Reifen der Vorderachse haben sich aufgelöst und wollten erneuert werden. Die Bremsbeläge haben dabei ca. 150 Runden gearbeitet, die Reifen ca. 190. Eine Spitzenleistung die vermutlich zum großen Teil dem geringen Gewicht des Wagens zu verdanken ist.

Das Thema Bremsbeläge war schnell durch. Die Werkstatt meines Vertrauens hatte nur einen Satz da. Also kein Verhandlungsspielraum an der Stelle. Allerdings wurde mir in Sachen Reifen ein Angebot gemacht das ich nicht ablehnen konnte: „Wie wäre es mit Semi-Slicks???“ 🙂

Nach einer etwas größeren Gedenkpause und Zahlenspielerei habe ich mich am Ende für die Semis entschieden, in Form des Dunlop Direzza. Auch wenn das Konto immer noch schreit war die Entscheidung genau richtig. Diese Grip-Monster fressen sich in den Asphalt wie ein hungriger Löwe in ein zartes Zebra 🙂

ringSPEED geht online

Hallo und herzlich willkommen auf ringSPEED!

hobby@nordschleife ist tod es lebe ringSPEED.de

Ab sofort gibt es hier Beiträge von zwei Autoren zu bestaunen. Das Themengebiet „Nordschleife“ bleibt, nur gibt es in Zukunft (hoffentlich) 100% mehr Beiträge 🙂 @Nino: ich zähl auf dich 😉

Viel Spaß beim Stöbern.

Lebenszeichen und ein kleines Special

Da ich schon viel zu lange nichts mehr geschrieben habe hier ein Lebenszeichen und Statusbericht:

Die Zeit schreitet voran und das Wetter spielt mit. Aktuell bin ich fleißig am Runden drehen und so haben sich inzwischen mehr als 130 Runden angehäuft! Wenn ich bedenke das ich diese Saison nur 150 fahren wollte bin ich wohl leicht übers Ziel hinaus geschossen 🙂 Nun ja, dann justieren wir hier etwas die Zielparameter und sagen mal „200 Runden reichen dieses Jahr“ *g*

Bei der ganzen Fahrerei konnt ich mit der Zeit etwas an Erfahrung sammeln und so entschloss ich aktiv für eine extra Bremsbelüftung. Danke einfacher Golf II Technik und genügend Platz an der Radaufhängung war das auch leichter und kostengünstig zu realisieren. Und so verichten zwei entsprechend geformte Bleche erfolgreich ihren Dienst für eine lang lebende Bremse 🙂

Zum Abschluss noch ein kleines Special. Der ein oder andere hat es wahrscheinlich schon in der Widget-Bar entdeckt. Ich habe mir die Mühe gemacht ein paar Runden auf der Nordschleife mit der Kamera aufzunehmen. Da das Video im Widget recht klein ist hier nochmal der Link zum großen Bruder des onboard Videos.

Neue Features gefällig!?!

Es ist geschafft! Der Blog zeigt jetzt jedem willigen Besucher das Wetter an der Nordschleife. Über einen Link im Wetter-Widget ist auch eine 7-Tages Vorschau verfügbar.

Weiter habe ich alle Gallerien umgestellt. Beim Durchstöbern muss jetzt nicht mehr über unzählige Seiten geklickt werden. Bilder können jetzt einfach genossen werden.

Viel Spaß!

UPDATE:

Ab jetzt wird hier auch „getwittert“.

Langstrecke Nürburgring (VLN)

Am 04.04.09 nutze ich die Chance mir anzuschauen wie die Profis bei der VLN über die Norfschleife donnern… und es hat sich gelohnt! Am Anfang stand die Besichtigung der Boxengasse während der Vorbereitungen der Autos für das Rennen. Den Teams hautnah beim schrauben zuschauen zu können hat was. Eine Expedition in das Land hinter der Strecke.

Zu Beginn der Einführungsrunde mit anschließendem, fliegendem Start stellten wir uns am Ausgang der Boxengasse auf und verwöhnten unsere Ohren mit dem Motorensound der unzähligen, teilnehmenden Rennwagen. Nachdem alle Wagen auf der Strecke waren wanderten wir zu Tribühne um die Autos beim Durchqueren des ersten Teil der Grand-Prix-Strecke der Nordschleife zu beobachten. Kleines Highlight: Ein gewisser Herr Stuck drehte sich mit einem Audi R8 ohne Fremdeinwirkung direkt in der ersten Rechtskurve.

Es waren ein paar Runden vergangen und so langsam aber sicher mussten die ersten Wagen zum Service in die Box. Also nichts wie zurück in die Gasse und dem Wuseln hautnah beiwohnen. Aber immer schön aufpassen. Sonst wird man von einem schnell anfahrenden Rennwagen umgehauen 🙂

Gegen Ende des Laufs und zur Abrundung des Tages waren wir noch an ein paar markanten Punkten der Strecke gefahren um die Autos fernab der Boxengasse beim Arbeiten zuzuschauen.

Bei wem das Interesse an der VLN geweckt wurde sollte sich so ein Event nicht entgehen lassen. Für nur 12 Euro Eintritt in die Boxengasse kann man sich frei zwischen Autos, Mechanikern und Fahrern bewegen und das während der gesamten Dauer des Rennens! Das verspricht (und hält!) hautnahe Action pur! Daneben gibt es durch die Einteilung in unterschiedliche Rennklassen die unterschiedlichsten Rennwagen und Teams zu sehen (von Amateur bis Profi ist hier alles vertreten). Weiter kann man sich frei neben der Strecke bewegen und das Geschehen an den vielen Streckenabschnitten verfolgen.

Saison-Start und die ersten „Gehversuche“

Nach längerer Pause wird es Zeit den Blog wieder mit Futter zu versorgen. Die ersten 26 Runden auf der Nordschleife wurden vollendet und so gibt es einiges zu berichten:

Ich hatte es mir nicht nehmen lassen zum Saisonstart am 15.03.2009 mal am Ring vorbei zu schauen. Es war eine eher spontane Idee daher hatte mein Ringtool noch die „Winterschuhe“ an. Aber beim ersten Besuch war eh erstmal Orientieren und Gewöhnung an das Auto angesagt. Außerdem konnte ich mir schonmal die Dauerkarte für 2009 in aller Ruhe organisieren. (für die „Nachrechner“ unter euch: 6 Runden an diesem Tag)

 

Weiter ging es am 05.04. und dieses Mal mit einem höheren Grad an Vorbereitung *g* Denn ich war in der Zwischenzeit so frei neue Reifen bei der neuen Werkstatt meines Vertrauens zu bestellen. Es ist eine kleine Halle in Oberbaar. Nur eine Hand voll Kilometer vom Ring entfernt. Wer, so wie ich, nicht genug von verdammt gutem Service bekommen kann, dem sei diese Werkstatt ans Herz gelegt: Raeder-Motorsport. Zur weiteren Ausrüstung war an diesem Tag ebenfalls eine kleine Flasche mit Öl dabei. Denn es stellte sich am 15.03. heraus das mein Ringtool bei hohen Belastungen eine besondere Vorliebe entwickelt Öl wegzuschmatzen… naja… tanke ich halt zwei Kraftstoffe 🙂 Die „Bewaffnung“ war gut aber leider war für diesen Tag eine kleinere Veranstaltung „Anlassen 2009“ für Biker geplant und so nahmen diese die Nordschleife für gefühlte 12 Stunden in ihren Besitz 😉 Aber immerhin reichte es noch für 9 Runden (*nachrechne*).

Last but not least: der 10.04. Unter Kennern des Rings auch „CARfreitag“ genannt versprach dieser Tag schon im Vorraus einen sauberen Ausnahmezustand auf und um die Strecke. Für eine sorgenfreie Anfahrt fern ab vom nervigen Stau ging es um 7 Uhr los. Aber nicht direkt zum Ring sonder erstmal zur Werkstatt in Oberbaar. Ein Freund von mir ließ sich hier sein Fahrwerk neu einstellen und bei meinem Ringtool wurden kleinere Wehwechen auskuriert. Nachdem wir uns dann über die Landstraße zum Ring kämpften wurde der vorgeahnte Ausnahmezustand Realität: Bomben-Wetter, sich stapelnde Besucher/Autos und eine Streckensperrung nach der anderen. Da sich die Lage abends jedoch etwas beruhigte standen am Ende des Tage aber doch noch 11 Runden auf dem Konto 🙂

Das Ergebnis der Besuche sind jede Menge Fotos von den engagierten Fotographen am Ring. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an euch!!! Für potenzielle Neueinsteiger dürften die Kosten pro Tag interessant sein. Und hier muss man mit guten 100 Euro bei 150km Anfahrt und einem 140ps-Golf II rechnen.

Die Bilder der drei Veranstaltungen werde ich im Laufe der Woche einstellen. Einen kleinen Bericht zum Handling und Setup des Ringtools folgt dann ebenfalls.

Eine Hebebühnen-Story.. mit Happy End?

Irgendwann kommt man als frisch gebackener Ringtool-Besitzer an einen Punkt an dem man sein Schätzchen genauer unter die Lupe nehmen will. Und genau dieser Zeitpunkt war jetzt einfach reif; am vorigen Samstag kam das Baby auf die Bühne und musste seine letzten Geheimnisse preisgeben. Die Spannung steigt: werden sich ungeahnte Rostherde offenbaren… sind die Radlager noch in der Verfassung sich zu drehen… und wie stehts eigentlich um die fanatisch röhrende Abgasanlage???

Was soll ich sagen…

Schwein gehabt! Das Ringtool, gekauft von einem Vollblutschrauber, ist top in Schuss. Keine Spur von Rost, Radlager haben genau das richtige Maß an Spiel, die Abgasanlage lässt sogar noch eine Spur von Glanz durchscheinen und die Bremsanlage verrichtet noch gute 40k Straßenkilometer ihren Dienst (! keine Garantie für Nordschleifeneinsätze 😉 ).

Aber was ist denn das da an der Ölwanne… hier hat der Vorbesitzer wohl ein kleines Andenken hinterlassen. Ein sauberer Einschlag an der vorderen Unterkante. Aber das Beste kommt noch. Oberhalb des Einschlags prankt in gelber Warnschrift eine klare Ansage für die nächste brenzlige Situation: „DUCKEN!“ 🙂

Notiz an mich: beim nächsten Werkstattbesuch Foto machen.

Abschließender Gesamteindruck: Ein 100% gepflegtes Schrauber-Auto. Oben wie unten.