Warum das alles?

Angefangen hat alles vor ca. 2 1/2 Jahren. Mehr oder weniger durch Zufall wurde ich von ein paar Freunden eingeladen mit zur Nordschleife zu kommen. Dabei waren drei als Zuschauer und Einer der auch selber regelmäßig an offenen Tagen als Tourist über die Nordschleife fährt (mit einem Civic Type R, siehe Linkliste). Naja, nur um zu schauen nahm ich den Weg von 150 km natürlich nicht auf mich und so bin ich insgesamt drei Runden als Beifahrer mit dabei gewesen. Was soll ich sagen: ich war sprachlos und hatte während der Fahrt ein Dauergrinsen aufgelegt. Seit diesem sonnigen Sonntag nachmittag am Ring war für mich klar: Genau das will ich machen, das ist mein Ding!

Gesagt und zwei Jahre später getan. Zum ersten mal mit einem absoluten Serienauto (sieht man von der Auspuffblende mal ab 🙂 ). Immerhin stattliche 10 Runden haben die Sommerreifen durchgehalten bis sie dann endgültig in Staub aufgingen. Bilder davon gibts im Medienbereich. Mit dieser Erfahrung war dann im konsequenten und weiteren Schritt klar: Kenny, du brauchst was handfesteres!

Und ab hier wird es nicht leichter. Ich fange hier jetzt keine großen Romane mit Fragen an wie: „Was soll ich denn als „Ringtool“ kaufen? Welches Budget habe ich zu Verfügung? Kaufe ich ein fertiges oder baue ich ein eigenes auf? Zu all diesen Fragen sei DAS Forum zum Thema Touristenfahrten genannt: www.touristenfahrer.de Da gibt es jede Menge Infos in Sachen Autos, Tuning und der Strecke selbst. Von mir gibts jetzt erstmal nur erste Einstiegshilfen.

1. Fahrt zuerst bei einem Freund, Bekannten, etc. mit oder fahrt selbst mit eurem eigenen „normalen“ Wagen über die Strecke und checkt ob es euch Spaß macht und ihr mehr davon wollt. Solltet ihr Rat bei nicht Motorsport-Begeisterten suchen… nehmt welche mit jeder Menge Verständnis 😉 Viele werden es nicht verstehen. Aber: nicht entmutigen lassen!

2. Wenn ihr soweit seid und ein eigenes Ringtool kaufen/bauen (Kauf spart bringt aber ein gewisses Risiko mit sich, Eigenbau kostet um ein vielfaches mehr) wollt müsst ihr ein paar Punkte im Blick haben. Neben der eigentlichen Erstinvestition kommen verschiedene andere Nebenkosten dazu:

  • Versicherung: je nach Wert des Autos Kasko sinnvoll?, Extra Versicherung der Tuningteile benötigt?
  • Rundenkarten für die Nordschleife: sind gestaffelt, wenn regelmäßig gefahren wird ist nur eine Jahreskarte sinnvoll die sich um die 1100 Euro bewegt
  • Wartung: hier kommt alles zusammen was das Auto am laufen hält: Benzin!, Öl, Bremsen, Reifen, sonstige Reparaturen

3. Achtung wichtig: Die ersten Runden solltet ihr langsam angehen lassen, sonst gibt es im schlimmsten Fall kaltfervormtes Blech! Um die Grundzüge der Physik beim Fahren erahnen zu können bieten sich Fahrertraingskurse vom ADAC an. Anschaungsmaterial der Strecke gibt es jede Menge. Zu empfehlen ist folgender Artikel der AutoSport Kurve um Kurve oder die Videos von renn.tv.

Für die erste Runde soll dies genügen. Will ja niemanden mit Text erschlagen 😉

Das nächste Mal gibt es Infos über mein neues Ringtool und etwas später, nach den ersten Runden der Saison, auch eine Kostenaufstellung… (ich bin gespannt *g*)

2 Gedanken zu „Warum das alles?

  1. Pingback: ringSPEED » Reparatur Motorlager

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