Irgendwann ist jeder mal drann…

Super Beitrag Nino, auch die unangenehmen Seiten anzusprechen und Tipps zu geben. Und auch noch so passend zu meinem folgenden Beitrag (der letzte ist schon wieder viel zu lange her…), denn:

Irgendwann ist jeder mal drann der Leitplanke „Guten Tag“ zu sagen. Wo gehobelt wir fallen halt auch Späne 🙂

So geschah es dann auch bei mir vor ein paar Wochen. Am Ende der Fuchsröhre (Linkskurve über die Kuppe) fuhr ich über den Curb, wie ich es schon viele Male zuvor gemacht hatte. Nur wurde der Wagen dieses Mal mehr aus der Ruhe gebracht als üblich.  Ich musste etwas arbeiten und hatte die kommende Rechtskurve am Eingang Adenauer Forst angebremst wie immer, zumindest dachte ich das… Denn hier ging es leider nicht wie gewünscht um die Ecke sondern sauber geradeaus.

Es ging mit einem heftigen Sprung über den Curb, dann aufs nasse Gras. Lenken war jetzt nicht mehr möglich. Dann ein weiterer Sprung über den inneren Curb der nächsten Linkskurve, zügig quer über die Strecke mit einem mittleren Einschlag in die Leitplanke vorne rechts. Der Lack schmirgelte ein paar Meter lang vom Wagen ab und ich kam mit völlig verzogenem Querlenker, und einer ebenfalls angeschlagenen Hinterachse, zum stehen.

Dann also austeigen und nach einem beherzten Sprung die Notrufnummer anrufen um den Unfall zu melden und den Abschleppwagen an den Start zu bringen. Und als ich so telefonierte und den Standort durchgab sah ich den vorderen rechten Reifen qualmen. Das sah ziemlich spektakulär aus und gab, trotz des negativen Gesamten, ein beeindruckendes Bild ab.

 

Nachdem das zerstörte Elend auf dem Abschleppwagen positioniert war habe ich mich dann noch mit dem Fahrer unterhalten, was einiges interessantes zu Tage förderte: So gibt es an Spitzentage durchaus an die 50! Autos die nach einem Einschlag versorgt werden wollen. Es wird teilweise also schon ordentlich Schrott produziert. Daneben gibt es durchaus interessante Fahrer/Auto-Kombinationen die auf der Strecke unterwegs sind. Und wenn es dann Kracht ist die Verzweiflung nicht weit. Hier ein kleiner Auszug 😉

  • Sohn fuhr mit Auto des Vaters
  • Fahrer war mit einem Mietwagen unterwegs
  • Freund/Freundinn fährt mit dem Auto der Freundinn/des Freundes

Da ist Stress definitiv vorprogrammiert…

Tja, so war das. Und wie es jetzt weiter geht weiß ich noch nicht. Das Comeback ist sicher. Aber der Zeitpunkt ungewiss. Jetzt wird erst mal etwas gespart und über das nächste potenzielle Gefährt gegrübelt.

Für die Interessierten unter euch: Eine Stunde Personaleinsatz plus ein Auto kosten so ziemlich genau 100 Euro. Beim Abschleppwagen werden dann nochmal 180 Euro fällig, wenn der Schrotthaufen nicht weiter als zwei Dörfer von der Strecke geschleppt werden soll. Die Leitplanke hatte bei mir nur müde gelächelt, so dass mir diese Kosten glücklicher Weise erspart geblieben sind. Von Erzählungen her geht es hier wohl richtig tief in die Geldbörse rein.

Für die Zukunft bin ich auf der Suche nach einem Ringtool mit ca. 300 PS. Wer hier einen Tipp hat oder mit dem einen oder anderen Auto bereits gute Erfahrungen gesammelte kann hier gerne einen Kommentar hinterlassen.

Gruß Kenny

PS: Danke an alle die mich nach diesem unglücklichen Ereignis als Beifahrer für den Rest des Tages duldeten. Es hat den seelischen Schmerz etwas gemildert 😉

4 Gedanken zu „Irgendwann ist jeder mal drann…

  1. Schöner Artikel, doofes Thema! Gut war, dass dir nix passiert ist und das ist die Hauptsache!
    Das mit den 300PS ist allerdings nochmal zu überlegen, aber das ist einen eigenen grossen Artikel wert: „Was ist das ideale Ringtool?“. Mit 300PS ist man bei den Einsatzkosten nämlich gut beim ca. 4-fachen der Kosten des Golfs!

  2. ôh nein….

    nun hat es dich auch erwischt. aber daumen hoch, daß dir nichts passiert ist. das ist bei dem ganzen immer das allerwichtigste.

    weiss ja nicht was für automarken du bevorzugsd. einen golf5gti bekommt man für n schmalen kurs und mit wenigen eingriffen ist er auf 300ps. fahrwerkssaufwertung ist an dem fahrzeug ja auch kein prob und dier markt istt gross.

    evo, subi und co würd ich bei nem schmaleren gelbeutel nicht empfehlen. ersatzteile und tuning ist sackteuer und die 2l turbos sind auf grössere leistungsstufen sehr anfällig und erfordern grosse pflege. keenne ein halbes dutzend evos am lausitzzring, und alle heulen das gleiche. die wagen sind sack teuer im unterhalt.

    ich schliesse mich deshalb ninos kommentar an. in der leistungsklasse wird es immer teuer im unterhalt. vll nimmst du eeinen gut erhaltenen honda ek4 mit 160ps oder einen eg6. wiegenleer 850kg und haben dann immernoch 160ps. es gibt immer einen der schneller ist. wenn man sich das bewusst ist, kommt wieder der spass nach vorn, nicht der schwanzvergleich am stammtisch 🙂

    das du ein come back machsd, freut mich natürlich sehr… ich drück dir auf jeden fall die daumen…

    grüsse

  3. hi mirko,

    danke für deinen Kommentar. An den Golf 5 hatte ich auch schon mal gedacht. Der ist auf jeden Fall in der näheren Auswahl.

    Habe dein Haufen Elend bei Raeder stehen sehen. Sieht schon heftig aus. Was ist denn da passiert?

    Gruß

  4. @Kenny

    schwedenkreuz, zu wenig gas, zu wenig angebremst, viele kleine fehler die man so nicht macht und ich dennoch gemacht habe. vll war ich unkonzentriert, es war sau heiss im wagen und war schon seid 8.30 an der strecke…

    dann kam das heck und konnte den wagen nicht abfangen. einschlag war duch mein beherztes bremsen mit 80kmh. wagen ist trotzdem verzogen. tja hindablech halt 🙂

    baue aber grad n neuen auf, der is auch schon bei raeder… bin also schon mitten im comeback…

    grüsse

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