Irgendwann ist jeder mal drann…

31. August 2010

Super Beitrag Nino, auch die unangenehmen Seiten anzusprechen und Tipps zu geben. Und auch noch so passend zu meinem folgenden Beitrag (der letzte ist schon wieder viel zu lange her…), denn:

Irgendwann ist jeder mal drann der Leitplanke “Guten Tag” zu sagen. Wo gehobelt wir fallen halt auch Späne :-)

So geschah es dann auch bei mir vor ein paar Wochen. Am Ende der Fuchsröhre (Linkskurve über die Kuppe) fuhr ich über den Curb, wie ich es schon viele Male zuvor gemacht hatte. Nur wurde der Wagen dieses Mal mehr aus der Ruhe gebracht als üblich.  Ich musste etwas arbeiten und hatte die kommende Rechtskurve am Eingang Adenauer Forst angebremst wie immer, zumindest dachte ich das… Denn hier ging es leider nicht wie gewünscht um die Ecke sondern sauber geradeaus.

Es ging mit einem heftigen Sprung über den Curb, dann aufs nasse Gras. Lenken war jetzt nicht mehr möglich. Dann ein weiterer Sprung über den inneren Curb der nächsten Linkskurve, zügig quer über die Strecke mit einem mittleren Einschlag in die Leitplanke vorne rechts. Der Lack schmirgelte ein paar Meter lang vom Wagen ab und ich kam mit völlig verzogenem Querlenker, und einer ebenfalls angeschlagenen Hinterachse, zum stehen.

Dann also austeigen und nach einem beherzten Sprung die Notrufnummer anrufen um den Unfall zu melden und den Abschleppwagen an den Start zu bringen. Und als ich so telefonierte und den Standort durchgab sah ich den vorderen rechten Reifen qualmen. Das sah ziemlich spektakulär aus und gab, trotz des negativen Gesamten, ein beeindruckendes Bild ab.

01 02

Nachdem das zerstörte Elend auf dem Abschleppwagen positioniert war habe ich mich dann noch mit dem Fahrer unterhalten, was einiges interessantes zu Tage förderte: So gibt es an Spitzentage durchaus an die 50! Autos die nach einem Einschlag versorgt werden wollen. Es wird teilweise also schon ordentlich Schrott produziert. Daneben gibt es durchaus interessante Fahrer/Auto-Kombinationen die auf der Strecke unterwegs sind. Und wenn es dann Kracht ist die Verzweiflung nicht weit. Hier ein kleiner Auszug ;-)

  • Sohn fuhr mit Auto des Vaters
  • Fahrer war mit einem Mietwagen unterwegs
  • Freund/Freundinn fährt mit dem Auto der Freundinn/des Freundes

Da ist Stress definitiv vorprogrammiert…

Tja, so war das. Und wie es jetzt weiter geht weiß ich noch nicht. Das Comeback ist sicher. Aber der Zeitpunkt ungewiss. Jetzt wird erst mal etwas gespart und über das nächste potenzielle Gefährt gegrübelt.

Für die Interessierten unter euch: Eine Stunde Personaleinsatz plus ein Auto kosten so ziemlich genau 100 Euro. Beim Abschleppwagen werden dann nochmal 180 Euro fällig, wenn der Schrotthaufen nicht weiter als zwei Dörfer von der Strecke geschleppt werden soll. Die Leitplanke hatte bei mir nur müde gelächelt, so dass mir diese Kosten glücklicher Weise erspart geblieben sind. Von Erzählungen her geht es hier wohl richtig tief in die Geldbörse rein.

Für die Zukunft bin ich auf der Suche nach einem Ringtool mit ca. 300 PS. Wer hier einen Tipp hat oder mit dem einen oder anderen Auto bereits gute Erfahrungen gesammelte kann hier gerne einen Kommentar hinterlassen.

Gruß Kenny

PS: Danke an alle die mich nach diesem unglücklichen Ereignis als Beifahrer für den Rest des Tages duldeten. Es hat den seelischen Schmerz etwas gemildert ;-)

Kenny Erlebnis Nordschleife, Posts Kenny

Verhalten bei einem Unfall

25. August 2010

verkehrszeichen_schleudergefahr Wo viel Licht, da auch viel Schatten. Das gilt auch im besonderen für die Touristenfahrten auf der Nürburgring Nordschleife. Wer Runde um Runde auf der anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt dreht, muss sich früher oder später mit Murphys Law auseinandersetzen! Davor die Augen zu verschliessen und dieses unangenehme Thema zu verdrängen, hilft da überhaupt nicht und birgt eher noch zusätzliche Risiken. Jeder sollte sich also vor seinem ersten Nordschleifen Besuch (auch immer wieder) Gedanken machen, was alles passieren kann und die Entscheidung bewusst treffen, die entsprechenden Risiken einzugehen. Es heißt nicht umsonst:

Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen.

Ich selbst mache mir das auch nach hunderten Runden Nordschleife immer wieder selbst bewusst. Das bewahrt mir den nötigen Respekt vor der Strecke und allzu übermütigem Handeln. Jede Runde kann die letzte sein, für einen selbst, für die Gesundheit oder für das Auto. Man ist gerne versucht, Unfälle von denen man hört, ab zu tun nach dem Motto “da hat wohl jemand nicht aufgepasst” oder “wieder einer der sich selbst überschätzt hat” gefolgt von einem “das kann/wird mir ja nicht passieren”. Leider ist es aber oft so, dass einem selbst die eigenen Grenzen nicht immer 100% bewusst sind und selbstverständlich kann man Fehler machen bzw. wird sie machen. Jeder von uns!

Aber auch wenn man selbst nicht Verursacher ist, finden sich mehr als genug andere auf der Rennstrecke, die diese Rolle (unfreiwillig) übernehmen können. Sei es ein Anfänger, der die Strecke, das Auto oder die nötige Übersicht nicht im Griff hat. Oder sei es ein Fortgeschrittener der eben das kleine Quäntchen zuviel im Grenzbereich war, dem wir uns alle annähern wollen. Auch die Technik versagt oft genug, das zeigen die täglichen Vorfälle von Ölspuren und gebrochenen Bremsscheiben. Die Frage ist daher nicht, ob es schief geht oder nicht, sondern nur wann. Man kann eben nur versuchen, den Zeitpunkt an dem es passieren wird, möglichst weit hinaus zu schieben.

Obige Aussagen habe ich in den letzten Jahren oft genug bewiesen gesehen, bei anderen und auch bei mir selbst. Daher möchte ich einige wichtige Worte darüber verlieren, wie man sich verhalten sollte, wenn man selbst einen Abflug erleidet oder aber als Ersthelfer an einem Unfall auf der Nordschleife eintrifft. Dazu folgende (unsortierte) Grundregeln bei einem Unfall:

  • sofern möglich, Fahrzeug aus der “Schußlinie” fahren
  • bei Verletzten Erstversorgung durchführen
  • hinter der Leitplanke hundert Meter zurück laufen und nachfolgenden Verkehr warnen
  • N-GmbH Notruf Nummer anrufen (0800-0302112)
  • mit defektem Fahrzeug nicht die Runde zuende fahren
  • auch ohne Einschlag Notruf informieren, wenn Dreck auf die Strecke getragen wurde
  • als Ersthelfer sich selbst nicht in Lebensgefahr bringen
  • Als Unbeteiligte bitte Fuß deutlich vom Gas, max. 60km/h an der Unfallstelle
  • Kommt ihr an einen Unfall und es hat noch niemand angehalten, helft den Beteiligten bei obigen Punkten!

Die häufigsten Fehler die ich bei einem Unfall auf der Nordschleife bei den Verunfallten wie auch bei den Ersthelfern immer wieder sehe:

  • Weiter fahren trotz gehörig Dreck oder Betriebsmittel (Öl, Kühlwasser) auf der Strecke und der nächste Mopped Fahrer legt sich deswegen hin!
  • Warnung des Nachfolgeverkehrs ohne ausreichenden Abstand. An vielen Stellen reichen 50m eben nicht, wenn die Fahrzeuge mit 160km/h oder weit mehr angeflogen kommen!
  • Selbstgefährdung durch winken der “gelben Flagge” auf der Strecke, anstatt hinter der Leitplanke!
  • Auf Seiten der Unbeteiligten: Ignorieren der Warnungen und vorbei fahren an Unfallstellen mit “Vollgas”! Wenn da Öl liegt, sind auch 100 km/h zu schnell und ihr rast in den Unfall mit rein!

Glücklicherweise sind die meisten Punkte bei den erfahrenen Nordschleifen Besuchern bekannt und werden auch entsprechend berücksichtigt. Gerade für die Neulinge hoffe ich aber hier eine kleine Orientierung gegeben zu haben. In dem Zuge folgend noch ein paar Hinweise, die man mindestens einmal komplett gelesen haben sollte:

  1. Touristenfahrer Safety Hinweise
  2. Sicherheitsbroschüre Nordschleife
  3. Sicherheitsregelen der N-GmbH

Bitte beachtet diese Hinweise wirklich und verlasst euch nicht auf subjektive Eindrücke bei einem Unfall. Diese Prinzipien haben viele erfahrene Leute erarbeitet, zu recht! Denkt immer an Murphys Law:

Wenn es mehrere Möglichkeiten gibt, eine Aufgabe zu erledigen, und eine davon in einer Katastrophe endet oder sonstwie unerwünschte Konsequenzen nach sich zieht, dann wird es jemand genau so machen.

In diesem Sinne: Knitterfreie Fahrt! :-)

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Touristenfahrer Live Twitter

18. August 2010

tflive_pic1 Nachdem ich hier über die Idee berichtet habe und eine Woche später auch schon ein erstes Review gewagt habe, möchte ich heute nach nun 6 Wochen nochmal ein Status Update geben. Es gab diverse Termine an denen ich fleißig berichtet habe. Als wichtigste Information, auf die das meiste Feedback kam, hat sich der Status von Sperrungen heraus kristalisiert. Irgendwie auch logisch. Wer hat nicht schon mal im Restaurant gesessen, weil die Strecke gesperrt wurde und nach einer halben Stunde unruhig auf dem Stuhl gesessen, aus Angst die Öffnung zu verpassen. Groß ist dann meist die Enttäuschung gewesen, nachdem die Unruhe gesiegt hat und man wieder zur Schranke gefahren ist um festzustellen, dass doch noch zu war. Man hätte also gepflegt noch ein (alkoholfreies) Bier bestellen können. Schön zu sehen, dass gerade bei diesem Thema die meisten “Mitmacher” waren. Ich hoffe, ich konnte mich bessern und zeitnaher retweeten als an den Anfängen. Noch besser wäre es natürlich, wenn sich ein ganzes Netzwerk bilden würde und jeder jedem followen würde. Dazu also nochmal der Aufruf an dieser Stelle: Macht mit! :-)

Erstens bin ich natürlich nicht immer da und ausserdem vielleicht auch gerade mit Fahren beschäftigt, anstatt auf meinen Twitter Account zu schauen, ob was neues von jemandem berichtet wird. An dieser Stelle die Info für euch, dass ich erst wieder mitte September (2010) an der Nordschleife sein werde. Ich werde sicherlich trotzdem retweeten wenn ich was sehe, aber es würde sich anbieten, dass jemand anderes die Hauptfunktion in dieser Zeit übernehmen könnte.

Wenn also jemand in den nächsten Wochen an den Touristenfahrten teilnehmen wird bzw. an der Strecke sein wird und Lust dazu hat, kann sich gerne bei mir melden. Ich werde den Twitter Account entsprechenden den Followern publizieren, sodass diese zumindest meiner Vetretung für diese Zeit folgen können.

Nochmal die Bitte an alle die mit tweeten: Verwendet bitte als Hashtag in jedem Live Tweet den Hinweis: #TFLive. Das steht für TouristenFahrer Live und kennzeichnet dann die LIVE Tweets entsprechend. Wer damit gerade nicht so recht was anfangen kann, sollte sich diese kurze Erklärung ansehen, dann sollte es klarer werden.

Ansonsten viel Spaß mit dem Nordschleifen Touristenfahrer LIVE Twitter powered by ringSPEED! :-D

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Review zum LIVE Twitter

30. Juni 2010

LIVE Twitter Review Wie im vergangenen Beitrag angekündigt, habe ich letzten Sonntag während der Touristenfahrten auf der Nürburgring Nordschleife regelmäßig über unseren Twitter Account berichtet. Dabei waren Status Meldungen von der Sperrung oder Öffnung der Strecke, Füllgrad der Parkplatz Situation an der Zufahrt, Verkehrsverhältnisse auf der Strecke und nicht zuletzt die Situation im Devils Diner. Auch das Public Viewing im Ring°Boulevard fand einige Erwähnungen. Wo es Sinn machte und möglich war, habe ich die Tweets mit Bildern untermauert, was bei der Edge Datenverbindung doch nicht so zeitraubend war, wie ich vorher befürchtet hatte. Mein neues iPhone mit der (kostenlosen) Twitterrific App hat sich jedenfalls bestens bewährt!

Mein persönliches Fazit dabei ist, dass es mir Spaß gemacht hat! Das ist mal das wichtigste, damit es eine Fortsetzung gibt. :-) Des weiteren habe ich einiges positives Feedback bekommen, kann aber noch mehr davon gebrauchen. Gerne auch konstruktive Kritik oder weitere Ideen für Themen, was ihr sehen oder lesen wollt. Beim nächsten Mal (voraussichtlich am 04.07.2010) hoffe ich, da nun doch einige neue Follower dazu gekommen sind, dass ich etwas Unterstützung erhalten werde. Wenn ihr also als Follower ebenfalls interessante Dinge seht, einfach twittern, ich re-tweete dann entsprechend die Meldung, sodass sich hoffentlich früher oder später ein Netzwerk von Touristenfahrern ergibt.

Was noch gebraucht wird, ist ein einheitliches und kurzes aber einmaliges TAG, dass jedem Thread angehängt wird. Das würde das Netzwerken erleichtern und man könnte somit alle Tweets als LIVE Ticker Tweets identifizieren bzw. auch danach suchen. Beim ersten Versuch habe ich #Touristenfahrer verwendet, was sich aber als zu lang und unpraktisch erwiesen hat. Weitere Vorschläge für den nächsten Versuch wären:

  1. #nstf (von Nordschleife Touristenfahrer)
  2. #TFahrer (von Touristenfahrer)
  3. #TFahrt (von Touristenfahrt)
  4. #nring (von Nürburgring, wird von der N-GmbH immer verwendet)
  5. #NSLIVE (von Nordschleife LIVE)
  6. #TFLIVE (von Touristenfahrer LIVE)

Wenn ihr weitere Vorschläge habt, bitte raus damit. Nutzt einfach die Kommentar Funktion hier im Beitrag. Ich würde mich außerdem darüber freuen, wenn ihr mir eine kleine Nachricht hinterlasst, wenn ihr uns nicht per Twitter followed, sondern “nur” den RSS Feed abonniert habt oder aber einfach die ringSPEED oder Twitter Webseite (ohne Anmeldung) genutzt habt um von mir LIVE zu lesen. Im Gegensatz zu neuen Followern bekomme ich darüber ja keine Meldung, hätte aber trotzdem gerne einen ungefähren Überblick, wieviel Menschen mein Geplapper interessiert.

So nun seid ihr dran. Bitte um rege Beteiligung, dann geht das auch in Zukunft motiviert weiter! ;-)

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LIVE Twitter von der Nordschleife

14. Juni 2010

Twitter Logo Ich lade euch hiermit herzlich ein, unseren Twitter Account http://twitter.com/ringspeed zu followen. Wir berichten dort live vom Geschehen an und auf der Nürburgring Nordschleife während der Touristenfahrten. Ansprechen wollen wir einerseits daheim Gebliebene die trotzdem wissen wollen was vor Ort passiert, aber auch gerne diejenigen, die selbst vor Ort oder in der Nähe sind und sich über ihr Handy (Smartphone/iPhone/Android) ein Bild der Lage verschaffen wollen.

Ist die Strecke gesperrt oder wieder offen? Gibt es genug Parkplätze? Ist Stau auf der Landstraße zur Zufahrt? Brennt gerade wieder ein Auto auf dem Parkplatz ab? Ist viel Verkehr auf der Strecke? Hat jemand Öl verloren? Wo ist ein Unfall? Wie ist gerade das Wetter? Diese und ähnliche Fragen sollen zukünftig Antworten finden. Und zwar aus der Sicht eines Touristenfahrers!

Der erste Versuch diesen Service zu bieten, wird am 27.06.2010 sein. Logischerweise können wir nicht an jedem Tag vor Ort sein, aber in der Saison (März – November) sind wir bei trockenem Wetter durchschnittlich jeden 2. Sonntag an der schönsten Rennstrecke der Welt!

Was müsst ihr also nun tun, um von uns zu lesen? Dazu gibt es mehrere Wege:

  • in unserem Blog rechts oben sind immer die letzten 3 Tweets
  • besucht über die Twitter Webseite unser Profil
  • nutzt eines der diversen Twitter Apps für euer Smartphone (Android/iPhone)
  • nutzt einen RSS Feed Reader für unseren ringSPEED Twitter Feed

Ich hoffe dieser Service wird gut ankommen und euch ein wenig helfen auf dem Laufenden zu sein. Wir würden uns freuen, wenn ihr hierzu euer Feedback abgeben würdet. Nutzt dazu einfach die Kommentar Funktion zu diesem Artikel.

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